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    gib narzissten keine chance! – emotionale abrechnung mit narzissmus.

    gib narzissten keine chance

    eine geschichte aus meinem oder vielleicht aus deinem leben? über narzissten, opfer, die zu tätern werden und pathologischen lügnern. wie ich mit ihnen abrechne und dank ihnen zu emotionaler intelligenz finde. ich lade dich ein, dir ebenfalls den emotionalen ballast von der seele zu denken oder laut auszusprechen. vielleicht möchtest  du dich nur köstlich amüsieren oder heftig den kopf schütteln, it’s up to you. ich hab lust und laune unvernünftig zu sein!

    mein puls verliert seine beherrschung. eine lawine längst ausrangierter gedanken überrollt mich. unverständnis und fassungslosigkeit schießen über alle bisher gemessenen rekorde hinaus. ich habe noch nie, nie in diesem ausmaß an zwischenmenschlicher beziehung gezweifelt! ich weiß beileibe nicht wo ich anfangen soll. mir streuben sich sämtliche körperhaare, wenn ich nur daran denke, erneut einen raum für diese gefühle, gedanken und zugeständnisse zu schaffen. so sehr, dass sich ein unüberwindbarer wall an widerständen in mir aufbäumt. ich hab da gar keinen bock mehr drauf. ich will ihn ein für alle mal einreißen. da denkst du, du hast dich endlich von diesem toxischen menschen losgelöst. bis eine naive, egozentrische nachricht dir die galle doch wieder zum überlaufen bringt! vielleicht gelingt es mir endlich frieden und heilung zu finden, in dem ich mir den vernünftig verarbeiteten bullshit auch mal von leib und seele kotzen darf!

    bis vor kurzem vermocht ich’s einfach nicht zu benennen. bis zu dem zeitpunkt, an dem ich über einen artikel in einer fachzeitschrift  gestolpert bin. dank den unendlichen weiten der bibliothek, hatte ich die chance, mich weiterführend in dem thema zu belesen. ich verstand zum ersten mal vollumfänglich, was meine gescheiterten zwischenmenschlichen beziehungen gemein hatten. spitze, ich konnte das kind beim namen nennen: narzissmus! ein gigantisches licht wurde angeknipst. schien ein grelles licht der erkenntnis auf all meine bisher unbeantworteten fragen. die puzzelteile machten zusammengesetzt plötzlich sinn. halleluja, ein wunder ist geschehen! erleuchtung gefällig? here we go: es existieren solche menschen: weltoffen, empathisch, freundlich, ehrlich und sozial. aber obacht, es existieren auf der anderen seite eben auch solche menschen: asozial, narzisstisch, kleingeistig oder opfer allen weltlichen übels. zum glück leben vorherrschend menschen auf dieser welt vom ersten schlag. dem himmel sei dank. allerdings verfüge ich über das große glück narzissten anzuziehen, wie eine motte das licht!

    nicht ernstgemeinte warnung: es folgt eine längst überfällige abrechnung, bei der ich von polemik und unsanfter ehrlichkeit wohlweislich gebrauch machen werde! 

    *ernstgemeinter disclaimer: die folgenden worte richten sich an eine, keine oder viele menschen des realen lebens. im zweifelsfall weißt du sofort bescheid wenn du gemeint bist. bilde dir ruhig ein, was du dir einbilden möchtest, wenn du das hier liest. wenn du es überhaupt liest! mein einziger wunsch ist es, dass dein birnchen über deinem kopf aufgeht. du darüber nachdenkst. zu deinem eigenen und zum wohle der gemeinschaft!

    ehrlichkeit, offenheit und hilfsbereitschaft, schützen vor verletzung nicht.

    etwas zu meiner person vorab. obwohl ich eine gesunde skepsis gegenüber neuen bekanntschaften hege, bemühe ich mich mit einer unbedarftheit ans kennenlernen ranzugehen. mit steigender sympathie, fallen hemmungen und bedenken. sobald die bekanntschaft den grad von nähe erreicht hat, in dem vertrauen als misstrauen überwiegt, öffne ich das letzte blütenblatt meiner freundschaftlichkeit. gewiss errichtet man eine zielscheibe für verletzbarkeit, aber dieser gedanke schwindet letztlich in der euphorie. eine sache muss ich jedoch gestehen. man darf mir ruhig vorwerfen, dass ich mich mehr als durchschnittlich anbiedere. in ausblick auf eine holistische, loyale und erfüllende beziehung scheue ich keine zeit, mühen oder geduld um mein reines aber nicht perfektes herz zu offenbaren.

    retrospektiv betrachtet, scheine ich ein passabler freund zu sein, in anbetracht meiner bis dato bestehenden freundschaften. ich weiß das, weil ich nach dem letzten crash kurz an allem gezweifelt und um ehrliche meinung gebeten habe. ich sprach mit meinen engsten vertrauten lang und ausgiebig über freundschaften. die ansichten und antworten gaben viele weitere denkanstöße. für mich kam folgendes dabei raus: großes herz, ehrlich, hin und wieder erfrischend albern und amüsierend stur, manchmal verpeilt wenns ums zurückschreiben geht. das ist die dominierende meinung. irgendwas muss wohl bei den meisten richtig gelaufen sein? bislang ging ich immer „all-or-nothing“- beziehungen ein. egal ob freundschaft oder partnerschaft. ganz oder eben gar nicht. bis lang!

    seit der letzten freundschaftskatastrophe sieht all das ganz schön anders aus. der blütenkelch bleibt vorerst geschlossen! aus purer selbstliebe und reinem selbstschutz. es ist ja nicht so, dass ich mich nicht schon öfter mit gnadenloser hingabe aus einer vermeintlichen freundschaft hinauskatapultiert hätte. nein, shame on me! ich musste mich, öfter als mir lieb ist, am heißen freundschaftseisen verbrennen. oft genug, um daraus zu lernen, könnte man meinen!? leider stimmt das sprichwort hoffnung (und naivität) stirbt zuletzt. ehrlichkeit, offenheit und hilfsbereitschaft werden, anders als gedacht, nicht mit gegenseitigkeit gespiegelt. belohnt wird man stattdessen mit verleumdung, missgunst und missachtung. diesmal bin ich allerdings zum letzten mal gebrandmarkt worden. vom erbarmungslosem narzissmus!

    woran erkennt man einen narzissten? stell ihm die frage „wie sehr stimmst du der aussage zu: ‚ich bin ein narzisst.´?“ er wirds dir sagen, ohne witz.

    ist der mensch vielleicht doch kein soziales tier?!

    machen wir einen exkurs in die geschichte meiner verflossenen freundschaften. ich investierte gerne. zeit, liebe, vertrauen, empathie und unterstützung. hilfestellung leiste ich aus prinzip ohne jemals gegenleistung dafür geltend zu machen. warum auch, that’s what friends are for! stellte mich selbst dabei zunächst aus höflichkeit hinten an. nahm mich nicht so wichtig. immer darauf bedacht, die bedürfnisse des anderen zu gleichen teilen zu stillen, wie die meinen. tastete mich vorsichtig heran. zeigte mit steigender verletzlichkeit mein wahres ich. ging zu jederzeit davon aus, dass ehrlichkeit am längsten währt. teilte kummer, sorgen, ängste mit ebensolcher leichtigkeit wie freude, reichtum und erlebnisse. hielt an werten bzw. an idealvorstellungen fest: „zwei menschen vereinen oder bereichern ihre interessen, ihr wissen und potential.“ total selbstverständlich, dachte ich mir tatsächlich. „geben, nehmen, teilen hält sich die waage.“ desweiteren glaubte ich fest daran, das kommunikation ehrlich und natürlich geschieht. „grenzen respektiert der gegenüber gleichermaßen wie kritik und abweichende meinungsäußerung. aber auch streit darf sein. muss manchmal sein. nichts desto trotz bleibt eine wertschätzende beziehung auf augenhöhe.“

    dachte ich allen ernstes in meiner unendlichen naivität! was geschieht jedoch, wenn mehrere, der weiter oben genannten, aspekte einer zwischenmenschlichen beziehung aus dem gleichgewicht geraten oder gar gänzlich vermisst werden? was folgt auf ein wachsendes gefühl von zurücksetzung, missverständnis oder missachtung? ich dummerchen meinte allen ernstes: eine auseinandersetzung auf augenhöhe! weeeeeit gefehlt. nein, wo denkst du hin. es folgt schmollen, manipulation oder schlimmstenfalls intrigen. zu diesem wissen komme ich ausschließlich aus meiner bescheidenen erfahrung heraus. versteh mich nicht falsch. freundschaften/beziehungen im zarten jugendalter bedürfen all dieser facetten. gar keine frage. zankereien in dem alter gehören einfach zu einer gesunden persönlichkeitsentwicklung dazu! aber im erwachsenenalter? in einer zeit, in der wir all das hinter uns lassen wollen? das ausloten von grenzen, die rechthabereien und unnötigen dramen? unsere kostbare lebenszeit, sollte man meinen, darf sich allenfalls mit wertvollem zwischenmenschlichen austausch beschäftigen. was soll diese egozentrische scheiße dann überhaupt???

    wenn jemand spricht, sollten wir zur gänze zuhören. die meisten menschen hören nie zu. – Ernest Hemingway

    aufprall von wolke sieben auf dem boden der verschrobenen realität

    es tut weh. zu begreifen, dass man dem vermeintlichen freund im prinzip von heut auf morgen egal ist. du ihm zu anstrengend geworden bist. er dir die emotionale kompetenz deiner freundschaft aus heiterem himmel entzieht. weil es ihm immer schlechter geht, als es dir je gegangen ist oder gehen wird. deine empfindungen, bedürfnisse und unannehmlichkeiten klar und deutlich abgesprochen werden. er will dich nicht vollumfänglich mit deinen bunten facetten annehmen. er will, dass du dich unaufgefordert anpasst. seine aufmerksamkeit fütterst, sein ego aufbaust, dich um seine probleme kümmerst. wehe dem, der gleiches einfordert!  stattdessen bekommt man unseriöse antworten wie diese hier: „mir gehts nicht gut, aber wenns unbedingt sein muss?“ so à la bah, puh, ne zu anstrengend. achja, aus der komfortzone herauskommen? sei nicht albern, wo denkst du hin?! seine wertvorstellungen weichen unverhältnismäßig von deinen ab. er steht ausschließlich sich selbst am nächsten. ein spruch hallt noch nach jahren in meinem gedächtnis nach “is halt so, you know!”.

    und du? du gestehst dir weiterhin fehler ein, die nicht die deinen sind. plagst dich mit unbegründeten gewissensbissen herum. du verkneifst dir deine wünsche, ideen und meinung frei zu äußern. aus angst sie gegen dich ausgelegt zu bekommen. du wirst leiser, verstummst. während es dem counterpart zunehmend leichter fällt, dich zu verletzen und im regen stehen zu lassen. ehrlichkeit wird mit ausgrenzung bestraft. verdammt es tut weh. akzeptieren und erkennen tut höllisch weh. im inneren staut sich das ungute gefühl an. du begreifst allmählich, dass ihr nicht, wie du angenommen hast, auf augenhöhe steht. was erwartest du denn auch, das bauchgefühl gab deutliche warnsignale ab. irgendwie arrangierst du dich mit dem masochismus. jedes treffen fühlt sich zunehmend wie maskerade an. man läuft gefahr, seine enttäuschung lieber hinter einer grotesk lächelnden maske zu verstecken, weil man es nicht wahrhaben will. weil dir eingeredet wird, dass deine beste freundin nun mal so ist wie sie ist und du gefälligst nicht so sensibel und egoistisch sein sollst. „du meine güte, bezieh doch nicht alles immer gleich auf dich“, heißt es dann als schlag ins gesicht.

    allerdings sollte jeder mensch mit gesundem selbstwertgefühl an diesem punkt inne halten. sich entscheiden. entweder den weg des abgeklärten rückzugs wählen oder ein kompromiss anstreben. ahnen heißt in den meisten fällen nicht gleich wissen. in meinem fall wählte ich aus wertschätzung, liebe und geistiger reife das klärende gespräch. „schluck deinen stolz herunter und sag was dir auf dem herzen liegt!“ diesem rat zu folgen, war ein fataler irrtum. also im normalfall nicht, aber in meiner speziellen beziehungskonstellation eben schon. nicht einmal ich habe geahnt, was darauf folgt. dass man seiner vermeintlich besten freundin nicht einmal wert ist, sich gemeinsam an einen tisch zu setzen. um klarheit zu schaffen. sich verbal und nonverbal zu umarmen. um über differenzen zu sprechen. seelischen ballast abzuwerfen um sich gegenseitig aufzufangen, lösungen zu finden oder sich schlichtweg einfach mal auszukotzen. das sollte zweifelsohne drin sein, mindestens. anschließend schmeckt der kaffee erstaunlich besser und es gibt wieder etwas zu lachen.

    als antwort wurde ich, entgegen aller erwartungen aber zur bestätigung aller befürchtungen, lieber auf distanz gehalten. besser noch, komplett fallen gelassen wie eine heiße kartoffel. klarstellung: eine kartoffel würde diese person niemals wegwerfen, das ist verwerflich. menschen dagegen sind weniger wert. also weg damit! reifen und niveauvollen umgang pflegen, sieht meines erachtens anders aus. diese unbarmherzige erkenntniss, lässt dich wie aus allen wolken stürzen. der aufprall hinterlässt kraterlandschaften im herzen, vertrauen und menschenbild.

    people generally see what they look for, and hear what they listen for – aus „to kill a mockingbird“

    hello narcissism my old friend

    gegensätze ziehen sich an. so muss das wohl sein. das muss der grund sein, warum ich periodenweise an diese art menschen gerate. menschen, die sich an mir mental, psychisch wie physisch bereichern. um mich dann ausgelutscht und für sie als wertlos erachtet, unter vorwand von abstrusen gründen zu verletzen und abzuschieben. menschen, die, im nach hinein betrachtet, alle eines gemein hatten. den narzissmus. für alle google-faulen unter euch:

    auszug aus dem artikel: Narzisstische Persönlichkeitsstörung: mangelndes Selbstwertgefühl, fehlende Empathie und empfindliche Angst vor Kritik
    Narzissten sind auf die Bestätigung von außen angewiesen, um das eigene Selbst zu stabilisieren. Zugleich erschweren es ihnen Defizite im Einfühlungsvermögen in andere Menschen, gleichberechtigte, stabile Beziehungen aufrechtzuerhalten. Ihr ausgeprägter Eigenbezug dient überwiegend dazu, soziales Unbehagen und zwischenmenschliche Unsicherheit zu kaschieren. „In näheren Beziehungen können die Betroffenen durchaus charmant und betörend wirken, um ein positives Feedback zu erhalten. Manche gehen mit anderen Menschen aber auch geradezu manipulativ vor, um ihre Ziele zu erreichen. Beziehungen werden dabei oft von beiden Seiten nur solange aufrechterhalten, solange Bewunderung für den Narzissten vorhanden ist. Das Umfeld lässt sich so ein Verhalten meist nicht lange bieten. Narzissten lassen wiederrum andere Menschen manchmal von einem Moment auf den anderen fallen, wenn diese nicht länger dazu beitragen, das Selbstwertgefühl des Narzissten zu bestärken oder dessen Ziele zu erfüllen. Empathische Defizite tragen dazu bei, dass ein rücksichtsloser und verletzender Umgang mit Menschen aufrechterhalten wird“, ergänzt Prof. Falkai. Früher oder später fühlen sich Personen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung oft sehr alleine und entwickeln einen großen Leidensdruck unter ihren problematischen Persönlichkeitszügen. Kritik an ihren Leistungen, Zurückweisung oder auch Kränkungen erleben sie als überaus schmerzlich und tiefgreifend bis hin zu einer existentiellen Bedrohung. hier gehts zur quelle!

    menschen mit narzisstischer persönlichkeitsstörung suchen den fehler ausschließlich bei anderen. familiengeschichte, politik, gesellschaft. na alle anderen, außer mir, sind halt schuld. ist doch klar! witzigerweise fürchten sie sich gleichzeitig mit ihren unglaubwürdigen glaubenssätzen aufzufliegen. geschichten, die sie sich selbst zurechtgelegt und bis ins kleinste detail zergrübelt haben. irrwitzigerweise sind sie mit der zeit, die ins land geht, felsenfest davon überzeugt, dass ihre zusammengereimten und willkürlich interpretierten stories unumstrittene wahrheit darstellen. durchleben jeden tag unsicherheiten, versagensängste, verlustängste oder sonstige arten von imaginären ängsten. beziehen jedes fünkchen weltschmerz auf sich. verkriechen sich in ihrem schneckenpanzer. wollen niemanden an sich ranlassen aber hängen doch irgendwie an einem anderen menschen. neigen dazu ihren partner mal über alles zu verehren oder mal zu verachten. machen ihr glück und wohlbefinden gänzlich von ihm abhängig. sind eifersüchtig, neidisch und missgünstig.

    mal abgesehen von der nervigen vermessenheit, dass sie nabel jeder aufmerksamkeit sind wenn sie einen raum betreten. *heftiges augenrollen* scheuen konflikte, wie der teufel das weihwasser. saugen sich vorwürfe, anschuldigungen und missetaten aus den fingern. verdrehen die realität, bis sie ihren vorstellungen entsprechen. geben sich als realistische optimisten, obwohl am tag drauf gott und die welt sich wieder gegen sie verbünden? *noch heftigeres augenrollen* mit ihrer überlegenen moral stehen sie nichts und niemandem nach, nicht mal den göttern. nur sie vermögen das wahre ausmaß zu erkennen. sehen sich, allen ernstes, als die einzig mögliche instanz der vernunft bzw. sind in der position die lage zu retten. denn jedes leben zählt! (ps, außer natürlich deines, treue beste freundin. in liebe dein narzisst.) erheben sich auf ein völlig überschätzstes podest. stellen zugleich nach außen hin den verlogenen scheffel der bescheidenheit über sich. missionieren, schreien, wüten um sich mit dem alibi eines altruistischen weltverbesserers. als außenstehender begreifst du hinter all der theatralik nur eines, beschissene verwirrung!

    narzissmus hat zwei verschiedene gesichter
    Narzissmus kann zwei extreme Gesichter haben: Großartigkeits-Exhibtionismus (Grandiosity-Exhibitonism) oder Verletzlichkeits-Sensibität (Vulnerability-Sensitivity). Beide Varianten äußern sich interessanterweise gleichsam in Formen von Arroganz und Egomanie. Damit enden die Gemeinsamkeiten aber auch schon. Vor allem der zweite Typ tritt so gar nicht aggressiv auf, sondern eher hypersensibel, abschätzend, beobachtend, taxierend, übervorsichtig, zurückhaltend – was ihn oft wie einen empfindlichen, introvertierten Charakter erscheinen lässt. hier gehts zur quelle / hier zum themenverwandten artikel

    the past can hurt, but the way i see it, you can either run from it or learn from it – rafiki 😉

    wenn täter sich als opfer darstellen

    freundschaftliche beziehungen, die in die binsen gegangen sind, wiesen sogar eine weitere gemeinsamkeit auf. mutter und vater sind an allem schuld. die altbewährte leier. „meine kindheit ist verantwortlich dafür, dass ich mit 30 jahren nach wie vor eine verzogene, verlogene, manipulative, ich-süchtige person bin.“ aha, achso. du fürchtest dich davor aufs abstellgleis gestellt zu werden? aber hey, dir fällt es erstaunlich leicht, dich liebende oder dich wertschätzende menschen ohne skrupel aufs abstellgleis zu manövrieren. deine beste freundin, deine familie, deine freunde. selbst der handwerker bekommt bei deinem explosiven rundumschlag die verquere sicht der dinge vor den latz genknallt! na, erkennst du ein muster?! könnte es vielleicht eher auf dein benehmen zurückzuführen sein? deine kindheit war traumatisch? guess what, wir tragen ausnahmslos alle ein schweres päckchen mit uns. wenn du dich vorurteilslos auf andere menschen einlassen könntest, würdest du das auch erkennen. ich habe in dir mehr gesehen, als die abgefuckte version, die du dem leben abzutrotzen versuchst.

    reife versteht sich darin, sich nicht darauf auszuruhen. verletzungen, kränkungen und sonstige traumatas sollen, dürfen, müssen aufgearbeitet werden. um das beste für den rest des lebens daraus zu machen. das nennt sich loslassen. abschließen. erwachsen werden. leben. so richtig. nicht nur so zu tun, um sich immer wieder im kreis zu drehen!? himmel herrgott nochmal, ich weiß wie schwer das ist! dafür hat man in der regel freunde. beste freunde, die einen dabei begleiten dürfen. (randnotiz: als ein guter freund, lass bitte von platten abwehr-plattitüden wie “aber andere auf der welt habens doch vieeeeel schlechter als du…” würg)

    wem machst du was vor? allen anderen die schuld in die schuhe zu schieben ist, weiß gott, simpler als verantwortung für sich selbst zu übernehmen. sich am riemen zu reißen und seine frau/seinen mann zu stehen! die welt schuldet dir gar nichts. nein, auch nicht deine von dir verfluchten eltern, die es ungebetenerweise gewagt haben, dir dieses leben zu schenken. kein mensch, kein tier schuldet dir etwas! du machst dich verdammt nochmal unglaubwürdig, wenn du in einem satz den nährenden busen anprangerst, aber unterm deckmantel der viktimisierung weiter daran genüsslich nuckelst!

    hier kommt die kirsche auf der sahnetorte: bezieh nicht jeden furz auf dich! fühlt sich scheiße an oder? obwohl warte, als beste freundin hab ursprünglich ich dir diese, eigentlich wohlwollende, weisheit ans herz gelegt? weißt du was, ich frag mich ehrlich wofür ich mir den frust von der seele schreibe, denn du weißt all die dinge nur zu gut selber. du meintest o-ton „ich weiß, dass ich eine schlechte freundin bin!“ aber weißt du noch was, es ist dir, in anbetracht deines unchristlichen verhaltens, scheiß egal! in deinem kopf schwirren bereits tausend vorprogrammierte gegenargumente, die dich mit allen mitteln wieder ins rechte opferlicht rücken. denn, halloooo, du bist hier doch das einzig wahre opfer! aber auch nur deiner verblendeten meinung nach.

    „was habe ich euch getan, dass ihr mich so behandelt? womit hab ich das verdient?“, ernsthaft?? willst du mich verarschen? ich mein die kunst des verdrehens beherrscht du allen anscheins in perfektion. du hast dir alles geben lassen was ich hatte. mal mehr und mal weniger mit vorgetäuscht schlechtem gewissen. ich hab freiwillig und gerne mitgemacht. nun willst du mir allen anmaßenden ernstes weismachen, dass du am ende wieder die arme, arme kleine schwache maus bist? man könnte meinen, dass du der verblendetste, unreflektierteste und egoistischste mensch bist, der auf gottes erden wandelt. ich weiß es nach all der zeit besser, du bist liebend gern opfer deiner eingenen opferrolle. darin gehst du mit all deiner überdurchschnittlichen intelligenz voll und ganz auf. ohne rücksicht auf reale verluste.

    weißt du wie ich das empfinde? die welt derartiges empfindet? als verwirrt. wie, in drei gottes namen, soll man dich ernst nehmen? sich ungeniert als (buchstäblich) armes, schwaches, überlastetes hascherli hinstellen und ganz laut nach anerkennung weinen, auf der einen seite. auf der anderen seite, den sich lautstark empörenden, verurteilenden besserwisser raushängen lassen, der die gerechte weisheit in baggerschaufelladung gefressen hat?? come on…

    lügen haben kurze dürre beine

    betreten wir neutralen boden. die wahrheit zu seinem gunsten zu verdrehen ist ab und an überlebensnotwendig. um im leben weiter zu kommen, um andere menschen nicht vor den kopf zu stoßen oder um sich nicht rechtfertigen zu müssen. falsch!!! ich hasse lügen. jede art von lüge ist ohne weitere diskussion falsch! die menschheit steht vor dem abgrund ihrer existenz. all das nur, weil hier und da tatsachen der realität verbogen wurden. wem hats was gebracht? gar-zefix-keinem! punkt. an dieser stelle lass ich nicht mit mir verhandeln. wenn ich in einer sache einen unumstößlichen standpunkt einnehme, dann ist es der: lügen sind falsch, unethisch und rennen auf dürren kurzen beinchen.

    wo steckt nun die pointe in bezug auf zwischenmenschliche beziehungen? ha, schön das du fragst. der witz ist der: wenn du jemanden liebst, sowohl im romantischen als auch in anderem zwischenmenschlichen sinne, dann siehst du ganz lange zeit über seine „unzulänglichkeiten“ hinweg. mit der zeit geschieht unweigerlich eine annäherung und daraus resultieren freilich auch reibereien. wenn die beziehung auf einem soliden fundament aus vertrauen aufgebaut wurde, ist ein meinungsaustausch im normalfall keine große sache. schieben wir eine weitere variable ein und zwar die tatsache, dass du wegen rosaroter brille mitangesehen hast, wie vor deinen augen gott und die welt angeflunkert wurden. was geschieht in diesem fall? wenn das fundament auf wackeligen stelzen aus falschen zugeständnissen balanciert? tja, mein*e liebe*r leser*in, dann reicht bereits ein püsterchen von meinungsäußerung um das lügengerüst in sich zusammenbrechen zu lassen.

    davor hast du angst nicht wahr? das ist in wahrheit dein heiliges mantra. unter gar keinen umständen so weit vordringen lassen, dass dein netz aus widersprüchen ans tageslich kommt. eins muss ich loswerden, weil ich so verwirrt bin: dieses online-tagebuch ist jetzt doch deine zukunft? zentrum deines zukünftigen erfolges, deiner existenz?? für eine derartige signifikanz, hast du aber verdächtig wenig energie dafür aufgebracht um es als solches zu etablieren. erinnere dich bitte für einen kurzen nicht-blindwütigen augenblick, auf wessen energiefundament dein erzeugnis steht? bloß meine bescheide meinung. oder war es vielleicht so, dass du dich geweigert hast deine angelegenheiten vor lauter eitelkeit zu klären? deine prinzipien des (im wahrsten sinne des wortes) sich-vor-auseinandersetzungen-duckens hinderten dich daran ein reifes klärungsgespräch zu suchen? hast deinen zugspitz-hohen berg aus stolz erst überwinden müssen?!

    oder kümmerst du dich um diese angelegenheit erst, weil du einen vermeintlichen angriff auf deine referenz erhofft hattest? schließlich kannst du dir somit wieder handlungsbedarf abtrotzen. ach warte, da fällts mir ein. das sah man doch bereits an einer anderen stelle. mit lügen, jammerei und trotzerei kommt man auch bequem an abschlüsse, nicht wahr? sorry, war mir nur kurz entfallen. mir erschließt sich an dieser stelle eine zusätzlich interessante korrelation. was du ausstrahlst, ziehst du an. eines der kosmischen gesetze. weniger spirituell ausgedrückt: wie man in den wald hinein ruft, so schallt es heraus. was meinst du was menschen widerfährt, denen lügen leichter über die lippen huschen als ehrlichkeit? mir ist das, ehrlich gesagt, klar wie kloßbrühe. inneres manifestiert sich unmittelbar vor deinen augen auch im äußeren. nicht nur du belügst dich selbst und die welt, auch du wirst hintergangen. du glaubst gar nicht wie krass du von deinem näheren umfeld belogen und betrogen wirst. das geht weit über lappalien wie gar-nicht-so-versehentlich-falsch-gelieferte böden hinaus. es ist erschreckend! warum mich das tangiert? tja, ich wünscht ich könnte sagen es geht mich nichts an, aber wenn ich gezwungen werde auf deinen lügenscherbenhaufen zu laufen, dann geht es mich verflixt noch eins etwas an!

    wenn ich mir die unfähigkeit der menschen anschaue, von angesicht zu angesicht zu kommunizieren, überlege ich ernsthaft, in telekomaktien zu investieren. – Damaris Wieser (*1977), deutsche lyrikerin und dichterin

    whatsapp, disconnecting people

    was für eine weise frau, diese damaris. angepasst an unsere heutige zeit müsste es korrekterweise „whatsappaktien“ lauten. beunruhigend, was ich schon menschen in whats app blocken musste, weil ihnen ein feiger schlagabtausch in form von text- bzw. sprachnachricht eher beliebte. nein, das ist nicht meine welt. ich rede gerne face to face über zwischenmenschliche diskrepanzen (wenn erlaubt ;-P). call me old-fashioned. in sachen kommunikation muss ich jedoch meiner ex-besten freundin in einer sache recht geben: kleingeistige menschen diskutieren mit einander nicht aus lust und freude zur beflügelnden konversation. i wo! sie müssen ihren struggel, ihr leid, ihre ängste und weiß der kuckuck was, nur von dir bestätigt wissen. schließlich jammert es sich im jammertal gemeinsam am schönsten. da muss man nichts an sich bemängeln, überdenken oder gar infrage stellen. pfff, dort unten lebt es sich viel leichter. wagst du es über den tellerrand zu schauen und nur in betracht zu ziehen dich zu verkrümeln, bekommst du die geballte ladung der kollektiven ohnmacht zu spüren.

    deine vollkommen richtige erkenntnis ist zwar löblich, dennoch vergisst du dich in eben diese kalkulation miteinzubeziehen. für mich stand nach deiner aktion, in der du mich durch die blume abserviert hast, relativ schnell fest: ich schaffe es nicht mehr länger mich mit dir im tal-des-unerträglich-schweren-lebens aufzuhalten. mir legte eine andere kluge person, witzigerweise aus deinen eigenen reihen, etwas sehr wichtiges ans herz, „lass dich nicht mehr so runterziehen baby, mach dich locker“. ich hab mich locker gemacht. ich hatte keinen bock mehr anhand deiner körperausdünstungen erschmecken zu können, wo genau dir der furz quer steht. kommunikation funktioniert so nicht. schon gar nicht unter besten freunden! das müsstest du eigentlich am allerbesten wissen, nicht wahr? zumindest erwartete ich das von einem eloquenten, dem wort verfallenen menschen. mein fehler!

    kommunikation funktioniert nicht mit in-sich-hinein-fressen. denn was passiert in-folge-eines-anpüsterchens bei unpassender gelegenheit? das schweigen bricht mit affektiver gewalt begleitet von lautem irrationalen wortdurchfall. liebe narzissten, holy shit, müsst ihr einsam sein! aber lieber einsam sein, weil daran gewöhnt man sich und dann ist es gar nicht mehr so schlimm, gell? ist das seriously dein fucking ernst? klar ist es einfacher sich allein in seiner heilen welt zu verschanzen und sich alle anderen zum feind zu machen. allerdings wird man auf diese weise extrem schnell alt. sowohl körperlich als auch geistig. auf einmal will nicht mal die eigene enkelin was mit dir zu tun haben, nicht mal ein deinem 80sten geburtstag.

    wenn der grad der beteiligung einer person, die bereit ist, sich in andere menschen hineinzuversetzen, ein gesundes maß übersteigt, besteht die gefahr, in die sogenannte ,falle des messias‘ zu tappen: man vergisst vor lauter liebe und hilfe für andere, sich selbst zu lieben und helfen. – Carmen Berry

    auf regen folgt sonnenschein, auf empathie folgt ekphatie

    meine güte man könnte das gefühl bekommen ich wäre etwas besseres. nee du, nöö. nimm das bitte gleich wieder zurück. meine wenigkeit besitzt auf die gleiche menge wunderschöner dimensionen mindestens genauso viele nicht so schöne. ich habe gewiss aus der sicht von anderen, genug dreck am stecken. but you know what? ich mach keinen hehl draus. ich bin ein offenes buch. lügen ist eine offensichtliche energieverschwendung. ich bin buchstäblich durch dick und dünn gegangen. durch trauer und schmerz. durch höhenflüge und liebestänze. alle themen, für die selbsthilfebücher existieren, hab ich erfahrungen in meinem bisherigen lebensportfolio mitgenommen. ich durfte einiges von der welt sehen. viel leid, viel dreck, viel ungerechtigkeit. all das und vieles mehr schärfte meinen bullshitometer.

    als hochsensible lernte ich hinter masken und fassaden zu blicken. in der kriminalistik könnte ich mich vielleicht sogar als menschlicher lügendetektor bewerben. mittlerweile bin ich mir des risikos, dem übermäßig empathische menschen stets ausgesetzt sind bewusst. es ist förmlich ansteckend. mir passierte es in der vergangenheit (wie man in den vorherigen 4000 wörtern zu spüren bekam) oft, dass ich mich in der empathie verloren habe. in der rolle des gegenübers feststeckte. das durchlebte was er durchlebt. ohne dabei wissentliche grenzen zu mir selbst zu ziehen.

    seis drum, ich bin für alle erfahrungen unendlich dankbar. gut oder schlecht ist mir wumpe. die grenzen verschwimmen, als bald man das menschengemachte wertungssystem hinterfragt. gleiches gilt für emotionalen missbrauch. unterm strich, hab ich was daraus gelernt. ich lass mich weniger bis gar nicht mehr emotional entführen. nichts desto trotz, liebe ich meine hochempathische begabung. ich geb sie nicht auf. mich fasziniert die fähigkeit, emotionen anderer in anbetracht der umstände, in denen sie sich befinden, zu verstehen und auf sie angemessen zu reagieren. ein sehr kluger mann namens martin hoffman formulierte viel passender: „empathie bedeutet, auf die situation anderer eine passendere antwort zu haben als auf die eigene situation.“ ich schaffe es leider noch nicht ganz mich gegen induzierten bullshit zu immunisieren. immer öfter und immer besser lerne ich intrinsische emotionen von extrinsischen zu unterscheiden. das im allgemeinen bedeutet ekpathie. „ekpathie ist das gegenteil von empathie und ist gleichzeitig komplementär zur ihr.“ so steht es zumindest im schlauen worldwideweb.

    hab ein herz für narzissten, opferrollen und lügner

    kommen wir nun endlich zu versöhnlicheren abschlussworten. obwohl ich mir fast sicher bin, dass du* am liebsten zum gegenschlag ausholen möchtest und deine finger darauf brennen eine empörte textanalyse in die tasten zu hämmern, frag dich eine sache: was genau hat dich getroffen und warum? gewiss bin ich deiner meinung nach nun die böse/die dumme. wie konnte ich es wagen meine stimme zu erheben. die rote königin schlägt mir bestimmt den kopf ab! es ist okay, ich war schon zuvor die böse/die dumme. die böse dumme wollte sich nur auch mal zu wort melden. was mich getriggert hat? eine nachricht, niedergeschriebene worte, eine lüge? in summe führte eines zum anderen bis zum bekannten letzten tropfen.

    *das du/dir, steht stellvertretend für jeden menschen, der mich stärker gemacht hat. für jedes zutiefst verletztes kind das nicht in der lage ist oder sein möchte erwachsen zu werden. für jede opferrolle, für jede narzisstische störung und für jede lüge, die zähneknirschen in der nacht bereitet hat.

    glaub mir, ich gönn dir alles glück, allen erfolg der welt. vertrau drauf, dass ich dir nichts böses will. niemand will dir etwas böses. die welt ist entgegen de(ine)r vorherrschenden meinung ein sicherer ort. ein ort, wo wir in frieden miteinandern leben können. ich will keine dramen mehr. du bist gut genug. es gibt immer einen menschen, der dich liebt. dem dein wohl uneigennützig am herzen liegt. deine vergangenheit diktiert nicht deine zukunft. dein verstand ist nicht deine lebensessenz. geld ist nicht alles im leben. und nein, du musst nicht immer schneller, besser, weiter sein als alle anderen. jeder mensch ist wertvoll. auch ich. aus diesem grunde musst ich meine verbinung zu dir kappen. damit du all das, für dich selbst begreifst. deinen persönlichen frieden findest. ich habe frieden geschlossen. mit dir und der narzisstenwelt.

    ich bin zufrieden. es ist erstaunlich leicht zufrieden zu sein. obgleich ich mich besser fühle, wenn ich keine feste freundschaften mehr anstrebe, will ich menschen per se nicht komplett aus meinem leben schließen! ich will mein herz nicht verschließen vor lauter angst wieder an einen zutiefst verletzten menschen zu geraten. andererseits, will und kann ich mich ihrer nicht mehr annehmen. wie heißt es so schön: „ich kann dir die tür öffnen aber durchgehen musst du schon selbst.“ so gut es getan hat, alle gedanken laut auszuschreien, so schlecht fühl ich mich dabei. all das habe ich mit mir rumgetragen, mein ganzes leben lang. fest verschlossen. weggesperrt. nur um zu lernen, dass ich erst mit einem großen knall begreifen muss, wie sehr es doch an mir gezehrt hat. wie ich unlängst erwähnte, ich hab den zusammenhang endlich verstanden. menschen spiegeln unsere stärken aber auch unsere schwächen. ich ging gestärkt hervor. mit neuen erkenntnissen. mit neuem lebensgefühl. mit neuer zufriedenheit. mit gefestigter intuition.

    also muss ich mich letzten endes bei dir/euch bedanken. danke!

    bleib liebevoll und voller liebe. frau sieht sich. 

    schüssi,

    deine schlaumaierin

  • weitere schlauheit in sicht

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