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  • love your soul

    loslassen für spirituelle dummies

    loslassen vom loslassen, um zulassen zu lernen

    loslassen, würg. wenn ich noch einmal dieses wort höre, springe ich im dreieck. nein ernsthaft, ich kanns nicht mehr hören. blöderweise, beschäftigt mich genau dieses thema, schon ein leben lang. ich ließ so lange los, bis nichts mehr blieb, woran ich mich noch festklammern konnte. und trotzdem! dieses elendige thema kreist unaufhörlich weiter über mir, wie gierige assgeier über einem kadaver in der wüste! wenn du nicht unbedingt spirituell angehaucht bist, wäre es wohl klüger sich jetzt davonzustehlen. noch da? du warst gewarnt! okay, hier kommt eine wagenladung spiritualität. 

    was hat loslassen mit meiner seele zu tun?

    ich bin ganz fest davon überzeugt, dass unsere seele einem masterplan folgt. dieser plan gibt einen weg und ein ziel vor. wie du als menschliche hülle dorthin gelangst, bleibt jedoch dir überlassen. freier wille und so. um dich davor zu schützen im labyrinth des lebens verloren zu gehen, spricht die seele mit dir. jaaa, das klingt verrückt. das ist mir bewusst. sie teilt hinweise mit dir. du musst sie jedoch von alleine entschlüsseln. ha, wär sonst zu einfach!!! so weit, so gut. über die letzten jahre, sagen wir ab dem tod eines geliebten familienmitglieds, tauchte ich so richtig tief in das thema spiritualität ein. sinn des lebens, persönlichkeitsentwicklung, seelenplan usw usf. vieles resonierte mit mir auf höchster ebene. vieles war/ist selbst mir zu abgefahren. nichts desto trotz, sammelte ich puzzelteil für puzzelteil (merkt man eigentich, dass ich puzzeln mag? ich liebe es!)

    loslassen? warum nicht.

    auf meinem weg zur spirituellen erleuchtung, bemerkte ich also diese sich immer wiederholende muster. hmm, in einem schlauen büchlein las ich etwas darüber. themen, die gesehen und verarbeitet werden möchten, treten so lange in erscheinung bis du dich ihrer voll und ganz annimmst. all right, schauen wir doch das große ganze puzzel (zwinkerzwinker) an: jährlich wiederkehrende blasenentzündung = loslassen.  enttäuschung geliebter menschen = loslassen. blockiertes wurzelchakra = loslassen. an den verschiedensten orten setzte sich über wochen hinweg ein rotkehlchen direkt vor mich hin. willst du raten? richtig, ist gleich loslassen (ich bin nicht verrückt. google krafttiere!). ich habs verstanden! loslassen ist mein seelenthema. okay!! also ließ ich mich drauf ein, alles mögliche loszulassen. was habe ich nun davon? nun stehe ich völlig nackt, mit dem rücken an die wand, mutterseelen allein, in einem luftleeren raum! im übertragenen sinne.

    lerne loszulassen. das ist der schlüssel zum glück – buddha

    damit wir uns nicht falsch verstehen. ich lernte aus den lektionen. das daraus resultierende wissen  wiederum, gebe ich gerne großzügig weiter. es brachte mich schließlich dahin, wo ich hier und jetzt stehe. angst, perfektion, vergangenheit und kontrolle loszulassen? schenkt dramatische erleichterung. selbstzweifel, selbstablehung und begrenzenden glaubenssätzen? man, diese biester sind wahrlich nicht leicht loszuwerden! um ehrlich zu sein, nage ich bis heute noch daran, aber sags nicht weiter. frau seele killt mich sonst! selbst menschen ließ ich los. menschen, die mir viel bedeuten aber mich tiefgreifend enttäuschten. das tut am meisten weh. diese erfahrung riss so viele löcher in mein herz, das es mittlerweile aussieht wie schweizer käse! all das, in der hoffnung zur nächsten seelenaufgabe upgegradet zu werden!

    mir reichts! ich las das loslassen los.

    apropos, als ich heute früh vor mich hin meditierte, wagte ich erneut zu fragen: „habe ich die aufgabe abgeschlossen?“ – keine antwort. ich schätze, ich habs immer noch nicht begriffen. am liebsten würde ich ihr eine gepfefferte sprachnachricht schicken, „liebe seele stecken sie sich ihre aufgaben sonst wohin!“, verdammt. ich möchte es begreifen, ehrlich. ich streng mich an. ich kann und will nicht akzeptieren, dass unangenehme dinge völlig umsonst geschehen. ich möchte wirklich gerne, die tatsache annehmen, dass loslassen zum leben gehört wie atmen. ich möchte es von ganzem herzen, lernen zuzulassen. es tut nur so verdammt weh. es reißt jedesmal etwas entzwei, dass nie mehr wieder zusammen gefügt werden kann. am schlimmsten sind die folgen. emotionen, ängste, zweifel. all das zu fühlen, zu erleben, zu durchleben. puh, es verlangt einem so viel ab. mich beschleicht das gefühl, dass ichs mir wohl zu leicht gemacht habe.

    der Buddha sagte: wenn ein weiser mensch leidet, so fragt er sich «was habe ich bisher getan, um mich von meinem leiden zu befreien? was kann ich noch tun, um es zu überwinden?» wenn aber ein törichter mensch leidet, so fragt er: «wer hat mir das angetan?» – thich nhat hanh

    wer lehnt sich denn schon gerne zurück und lässt das leben vorbehaltlos auf sich zukommen? genau, das ist der knackpunkt! hier, ich wäre gern diese person! weißt du was, ich hab die schnute voll! pfeiff aufs loslassen. geh entspannt und mit leichtigkeit durchs leben! hör auf alles verstehen zu wollen! lass dich auf menschen ein, ohne erwartungen! love the shit out of life, als obs kein morgen gäbe! scheiß auf perfektion, kontrolle und sorgen. zum teufel mit erwartungen anderer und deren meinung gleich mit! fettnäpfchen, here i come. fehler? was auch immer sie mich lehren wollen. i take it!  ich schätze ich habe loslassen als einen akt der befreiung angesehen, dabei ging mir völlig der aspekt des annehmens verloren. annehmen was ist, annehmen was war und annehmen was kommt.

    moment mal, da rührt sich was: „dein upgrade wird durchgeführt.“

     

    mit spirituellen grüßen,

    deine schlaumaierin

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